>>HomeAktuelles

Erblich bedingte Veränderungen des Herzmuskels können gravierende Funktionsstörungen des Herzen hervorrufen. Diese Erkrankungen sind insbesondere deshalb gefährlich, weil sie meist lange Zeit unentdeckt bleiben und dann plötzlich zu lebensbedrohlichen Situationen führen können. Der plötzliche Herztod von oft jungen Sportlern gehört zu diesem Krankheitsbild.
"Mit dem HCM-Chip steht erstmals ein praktikabler Test auf erbliche Herzmuskelerkrankungen für die Therapieplanung zur Verfügung", erklärt Dr. Michael Gebauer, der Geschäftsführer des Biotech-Unternehmens. "Durch unser Diagnoseverfahren kann der niedergelassene Kardiologe einen Verdacht auf erbliche Risikofaktoren schnell und kostengünstig abklären und damit Herzkreislauf-Patienten mit vergleichbaren Krankheitsfällen in der nahen Verwandtschaft entsprechend beraten."
Die Biotechnologie entwickelt sich für das Ruhrgebiet zu einer Erfolgsgeschichte, in welcher der Standort Dortmund mit seinem BioMedizinZentrum eine wichtige Rolle spielt. Das bestätigte Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder vom Bundesgesundheitsministerium mit seinem Besuch des Messestandes der Cardiac Research GmbH auf der Biotechnica in Hannover. Produkte wie der HCM-Chip seien ganz wichtige Entwicklungen, einerseits natürlich für die Patienten, andererseits aber durch den Standort Dortmund für das Ruhrgebiet insgesamt.
"Den kleinen und mittleren Biotechnologie-Firmen kommt von der Grundlagenforschung bis hin zum fertigen Produkt eine bedeutende Rolle zu. Sie sind wichtige Innovationsmotoren und Schnittstelle zwischen dem akademischen Bereich und der Großindustrie. Diese Unternehmen zu stärken heißt auch, die zukünftigen Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung zu verbessern," erklärte Staatssekretär Dr. Schröder.
© 2012 TechnologieZentrumDortmund GmbH