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Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Klein, FH Gießen-Friedberg
Optische Methoden werden häufig in der Labor- oder Prozessanalytik zur Analyse von gasförmigen, flüssigen oder festen Proben eingesetzt. Die zerstörungs- und kontakt
Inzwischen werden auch faseroptische Mess-Systeme vielfältig eingesetzt. Diese Systeme bestehen aus Lichtquelle, optischen Fasern zum Lichttransport, Beobachtungsvolumen mit optischen Signaländerungen und Detektoren.
Im Vortrag werden die Möglichkeiten, aber auch Grenzen von faseroptischen Systemen, vor allem in der UV-Analytik, aufgezeigt sowie Anwendungsbeispiele vorgestellt. Problemstellungen wie z.B. Langzeitstabilität, das Driften von Lichtquelle und Detektor, Transmissionsänderungen der Systemkomponenten oder die spektrale und zeitabhängige Dämpfung durch UV-Defekte im Wellenlängenbereich < 250 nm werden diskutiert.
Zusammen mit UV-Hohlwellenleitern als Langpass-Zelle können UV-stabilere Fasern für qualitative und quantitative Messungen für Gase und Flüssigkeiten genutzt werden. Die spektrale Dünnschicht-Technik bietet sich
als „schnelle“ Methode für Übersichtsanalysen an.
Nach seiner Promotion zum Dr.-Ing. an der Universität Kaiserslautern war Prof. Klein von 1983 bis 1990 zunächst Projektleiter, dann Entwicklungsleiter bei der Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG. Seit 1990 ist er Professor an der FH Giessen-Friedberg im Fachbereich “Informationstechnik / Elektrotechnik / Mechatronk” in Friedberg. Zusammen mit Prof. Behler leitet er seit 2001 das TransMIT-Zentrum für Faseroptik und industrielle Laseranwendungen. 2009 wurde das FH-interne Kompetenzzentrum »Optische Technologien und Systeme« gegründet, in dem Prof. Klein als Gründungsmitglied aktiv mitarbeitet.
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